Home | Historisches | Chronik | Sagen

Sagen & Geschichten um und über das Schöpstal


 

Das graue Männel und der Schatz

 

 
       
  Früher wohnte in Ebersbach ein Mann namens Fünfstück. Er besaß  ein Haus nahe am Schöps.    
  Zu dem kam eines Tages  ein graues Männel und sagte zu ihm, er solle einen Schatz heben,    
  dann wäre es erlöst. Fünfstück solle mitkommen, den Schatz ausgraben, ihn heim tragen    
  und sich dabei nicht umdrehen. Der Schatz liegt an der Waldstraße. Fünfstück hatte keine    
  Lust, aber jeden Abend ist das Männel wieder gekommen und hat ihn gebeten, er solle doch    
  mitkommen. Schließlich hat er den Pastor gefragt, der meinte, er solle ruhig mitgehen.    
  Abends kam das Männel wieder und sie gingen beide hinaus. Nochmals bittet der Zwerg, er    
  solle den Schatz ausgraben, aber sich nicht umdrehen, sonst müsste das Männel nochmals    
  100 Jahre verzaubert bleiben. Nun graben sie und finden tatsächlich einen Schatz.    
  Fünfstück trägt ihn und will heimgehen. Als sie den Kirchberg hinuntergehen, donnert es    
  plötzlich. Er dreht sich um und das Männel sieht ihn ganz ängstlich an. Sie gehen weiter und    
  wieder donnert es, noch lauter als das erste Mal. Da dreht sich Fünfstück vor Schreck und    
  vielleicht auch aus Angst um. Der Donner ist weg und mit ihm der Schatz und das Männel.    
       
  xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx