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Das graue Männel und der Schatz
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Früher wohnte in Ebersbach
ein Mann namens Fünfstück. Er besaß ein Haus nahe am Schöps. |
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Zu dem kam eines Tages
ein graues Männel und sagte zu ihm, er solle einen Schatz heben, |
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dann wäre es erlöst.
Fünfstück solle mitkommen, den Schatz ausgraben, ihn heim tragen |
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und sich dabei nicht
umdrehen. Der Schatz liegt an der Waldstraße. Fünfstück hatte keine |
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Lust, aber jeden Abend ist
das Männel wieder gekommen und hat ihn gebeten, er solle doch |
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mitkommen. Schließlich hat
er den Pastor gefragt, der meinte, er solle ruhig mitgehen. |
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Abends kam das Männel wieder
und sie gingen beide hinaus. Nochmals bittet der Zwerg, er |
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solle den Schatz ausgraben,
aber sich nicht umdrehen, sonst müsste das Männel nochmals |
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100 Jahre verzaubert
bleiben. Nun graben sie und finden tatsächlich einen Schatz. |
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Fünfstück trägt ihn und will
heimgehen. Als sie den Kirchberg hinuntergehen, donnert es |
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plötzlich. Er dreht sich um
und das Männel sieht ihn ganz ängstlich an. Sie gehen weiter und |
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wieder donnert es, noch
lauter als das erste Mal. Da dreht sich Fünfstück vor Schreck und |
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vielleicht auch aus Angst
um. Der Donner ist weg und mit ihm der Schatz und das Männel. |
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